karin steinkogler natürlich gesund
Nur Gesundung ist noch
schöner als Gesundheit (Dr. Gerhard Kocher)
© Mag. Karin Steinkogler natürlich gesund, Wolfsjägerstr. 22, A - 4490 St. Florian
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Corona-Auswirkungen

Ein Erfahrungsbericht

Einige Zeit ist nun seit dem ersten Auftreten des neuen Coronavirus vergangen, und wir haben uns ein bisschen gewöhnt an das Leben  seit Covid-19. Seither hatte ich viele Gespräche mit Kunden, Freunden, Bekannten, Verwandten (natürlich nur am Telefon). Immer mehr  bin ich daraus zu der Ansicht gelangt, dass manche von uns körperlich auf das Corona-Virus reagieren, obwohl sicher keine Ansteckung  oder nicht einmal die Möglichkeit einer Ansteckung gegeben war. Einfach eine Reaktion prophylaktischer Natur.  Ich möchte Ihnen hier einige Beispiele geben, wie Menschen auf die Corona-Krise reagieren. Diese Reaktionen sind vermutlich  psychosomatisch, d.h. unsere Psyche beeinflusst hier körperliche (somatische) Vorgänge.  Erwähnen möchte ich dabei, dass dies freilich nur meine subjektive Erfahrung ist, dass gewisse Symptome momentan vermehrt  auftreten. Vielleicht stecken auch andere Ursachen dahinter, wer weiß. Falls Sie aber selbst so manche kleine oder größere körperliche  Zeichen haben, so lohnt sich eine Betrachtung von dieser Seite allemal.  Spontane Symptome im Bereich Mund / Nase / Augen:  Ein offensichtlicher Zusammenhang zum Virus liegt vor, wenn die Symptome unmittelbar auf eine Corona-Information folgen. Gehe ich  z.B. einkaufen und könnte dabei in Kontakt mit dem Erreger kommen, oder sehe ich mir eine Corona-Informationssendung im TV an,  und habe ich danach für eine Stunde Symptome, die ich davor nicht hatte und auch danach nicht, so dürfte dies wohl eine Reaktion auf  eine mögliche Ansteckung sein. Eine Variante von Symptomen ist Schleim im Hals, eine laufende Nase und tränende Augen, weil der  Körper mögliche Erreger durch den Schleim am festsetzen hindern und loswerden will. Eine andere mögliche Reaktion ist ein offener  Rachen. Der Körper gibt eine Rachenentzündung vor und richtet folglich seine Energie auf die Bekämpfung dieser (gar nicht  vorhandene) Entzündung. Fieberblasen und Aphten:  Auch von Menschen, die vor der Coronazeit kein Thema mit Lippenherpes hatten, höre ich vermehrt, dass sie nun häufig Fieberblasen  oder Aphten (Bläschen im Mund) haben. Die Ansteckung mit dem Corona-Virus erfolgt vor allem durch Tröpfchen, die uns in Mund,  Nase oder Augen gelangen. Haben wir nun Angst vor einer Ansteckung, so kann es zu einer Aktivierung des Immunsystems in dieser  Körperregion kommen.  Hautausschlag:  Ebenso mehren sich die Fälle von juckenden Hautausschlägen oder neu aufgeblühter, obwohl jahrelang inaktiver Neurodermitis. Könnte  es sein, dass unsere Haut als Kontakt- und Abgrenzungsorgan zu unserer Umwelt reagiert, um uns zu schützen?  Allergien:  Bei Allergien ist es nicht so eindeutig. Jedenfalls berichten mir Allergiker nun öfters von Veränderungen ihrer Beschwerden. Dies kann  an der geringeren Feinstaubbelastung liegen, was positive Auswirkungen auf Pollenallergien hat.  Auch kann es sein, falls die Allergie eine psychische Komponente hat, dass uns die Bedrohung durch das Coronavirus von der  vermeintlichen Bedrohung durch ein Allergen ablenkt. Sind wir beispielsweise auf Äpfel allergisch, so wird ein Apfel von unserem Körper  als schlimme Bedrohung wahrgenommen, und eine entsprechende körperliche Reaktion erfolgt. Es ist denkbar, dass große Angst vor  dem neuen Virus die Bedrohung durch den Apfel etwas relativiert.  Die Symptome einer Allergie können sich aber auch verstärken. Stress kann zu einer Symptomverstärkung führen, und  die Corona-  Krise bedeutet für viele Menschen Stress, Ängste und Sorgen. Wiederauftauchen alter Beschwerden:  Alte, längst überwundene Beschwerden kommen wieder oder schon lange vorhandene Beschwerden sind plötzlich weg. Vielleicht sind  auch das Folgen auf den Notbetrieb?  An dieser Stelle könnten Sie denken, dass Sie doch gar keine große Angst vor dem Virus haben und daher bestimmt nicht so reagieren.  Hier geht es nicht um jene Menschen, die sich offensichtlich fürchten, sondern vielmehr um jene, die sich sagen, dass sie eh viel zu  Hause sind und Sicherheitsabstände einhalten und sich eh regelmäßig die Hände waschen, und das Virus außerdem in ihrer Region   nicht so stark verbreitet ist. Das bewusste Denken ist sich hier klar, dass keine besonders große Gefahr besteht, aber unbewusst wird  es manchmal anders wahrgenommen. Das ist auch die Chance, die wir haben, nämlich unsere Ängste wahrnehmen und so Kontrolle  darüber bekommen. Wie schaut es mit unserer Abwehrstärke (auch im übertragenen Sinn) aus?  Nicht erwähnt habe ich an dieser Stelle die vielen anderen Auswirkungen der Corona-Krise, wie finanzielle Sorgen, Bangen um den  Arbeitsplatz,  Zukunftsängste, Alleinsein, Stress im Zusammenleben mit meinen Lieben, ..... Analog zur Angst vor Ansteckung sind hier  bestimmt ebenfalls psychosomatische Folgen möglich. 

Unmittelbare Auswirkungen auf unsere Immunaktivität

Das Coronavirus und die neuartige Situation macht vielen Menschen Angst. Kurzfristige Angst ist für uns überlebenswichtig. Wir  erkennen die Gefahr und mobilisieren unsere Kräfte, um darauf zu reagieren. Auch das Immunsystem steigert seine antivirale Aktivität  angesichts der möglichen Gefahr, sich mit dem Virus anzustecken. Akuter Stress lässt uns unsere Abwehrlage verbessern und sorgt so  für unser Überleben.  Hält die Angst, der Stress aber an, so nimmt die Immunaktivität wieder ab, während Stresshormone ansteigen. Diese Stresshormone  aber bremsen unsere zelluläre Immunreaktion weiter. Eine länger anhaltende Stressituation schwächt also unsere Immunabwehr.  Die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns im März oder April 2020 mit Corona anstecken, ist realistisch gesehen nicht sehr hoch. Wenn wir  uns nun monatelang andauernd davor fürchten, werden wir aber besonders anfällig.  Wie es weitergeht, wissen wir derzeit nicht. Ich möchte mit einem Zitat von John F. Kennedy schließen: 
Den Placebo-Effekt kennen wir. Medikamente können nicht nur durch die darin  enthaltenen Arzneistoffe wirken, sondern auch durch unsere Erwartung, unser  Vertrauen, unsere Einstellung und Konditionierung. Unser Gesundheitszustand kann sich  rein durch den Placebo-Effekt positiv verändern, nicht nur gefühlt, sondern mit  messbaren biologischen Veränderungen.  Wie aber, glauben Sie, wird unser Körper auf andauernde Information über ein  gefährliches Virus reagieren? So viele Menschen sind erkrankt, das Militär muss in Italien  die Toten abtransportieren, wir könnten uns überall anstecken, schütze dich und andere,  bleib zu Hause, gehe nur mit Mundschutz hinaus, etc. Diese Information verarbeitet  unser Gehirn, und bei manchen kommt es zu einer körperlichen Reaktionen darauf,  speziell im Bereich des Immunsystems. Wir wollen uns vor einer Ansteckung schützen. 
Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen: Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.